Unternehmensnachfolge. Eine große Herausforderung für Unternehmensübergeber und Nachfolger

Immer mehr Firmenbesitzer müssen den Unternehmensnachfolgeprozess in ihren Firmen planen. Das Problem betrifft vor allem Inhaber von kleinen sowie mittleren Unternehmen. Nach KFW Economic Research werden rund 580.000 KMU bis 2017 übergeben. Kein Wunder, dass man sogar über einen demografischen Wandel im Mittelstand spricht. In der Praxis bedeutet das, dass sich 16% des deutschen Mittelstands mit der Unternehmensnachfolgeproblematik auseinander setzen müssen. In Frage kommen sowohl familieninterne Übergaben als auch Verkaufstransaktionen, infolge deren das Unternehmen an einen externen Investor verkauft wird.

Nachfolger gesucht. Warum ist das so schwierig?

Nach Statistiken entscheiden sich die meisten Firmeninhaber nach einem Nachfolger zu suchen, wenn sie in den Ruhestand gehen möchten.  Weil der Verkaufsprozess mit relativ langwierigen Bemühungen verbunden ist, wäre es sinnvoll, alles frühzeitig zu planen. Sonst ist die Nachfolgesuche der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen ähnlich.

Es ist nicht zu leugnen, dass die Situation auf dem deutschen Unternehmensnachfolgemarkt nicht besonders günstig für die Firmenbesitzer ist, die einen Investor suchen. Leider ist der Unternehmensmarkt sehr ineffizient. Diese Tatsache bestätigen auch Statistiken der Europäischen Kommission. Es zeigt sich, dass rund 150 000 europäische Unternehmen (aus verschiedenen Branchen) mit 600 000 Arbeitsplätzen jährlich aufgelöst werden.  

Zu dieser Situation führt u.a. die Tatsache, dass die Mehrheit von den Nachfolgeprojekten misslingt.  Wir verfügen zwar über keine glaubwürdigen Statistiken, die diese Tatsache bestätigen können, jedoch kann man aufgrund von Interviews mit Firmeninhabern aus verschiedenen Ländern feststellen, dass sogar 60% von Verkaufsprojekten nicht zu Stande kommen.  Aus diesem Grund ist die richtige Planung der Unternehmensnachfolge so wichtig.

Die Ineffizienz des Unternehmensmarkts wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Es handelt sich nicht nur darum, dass der Verkaufsprozess sogar 15 Monate oder noch länger dauern kann. Im Falle von kleinen und mittelständischen Unternehmen stellt auch eine inadäquate Struktur der Online-Märkte sowie anderen Werkzeuge ein starkes Problem dar. In Frage kommen auch psychologische und emotionale Faktoren. Die Firmeninhaber, die ihre Firma vor Jahren selbst gründeten, betrachten sie sehr emotional. In vielen Fällen sind sie einfach nicht im Stande, die Firma objektiv zu bewerten. Leider wird die Komplexität des Verkaufsprozesses sehr oft unterschätzt, was im hohen Grade dazu führt, dass so viele Projekte scheitern. Den geplanten Verkaufsprozess kann auch geringes Wissen der Firmenbesitzer über Unternehmensnachfolge negativ beeinflussen.

Unternehmensnachfolge muss richtig geplant werden!

Jede Unternehmensübergabe ist eine große Herausforderung. Vor allem für den Firmeninhaber, der einen kompetenten Nachfolger finden muss. Man muss damit rechnen, dass der Prozess einer erfolgreichen Nachfolgeregelung wirklich dauerhaft ist. In der Regel dauert der Prozess sogar 12-15 Monate. Eine frühzeitige Planung der Verkaufstransaktionen ist also unbedingt.

Damit die Übergabe des Unternehmens erfolgreich verläuft, muss man den Prozess ausführlich planen. Eine professionelle Vorbereitung kann eine entscheidende Rolle spielen. Folgendes ist zu berücksichtigen:

  • Wer kann Ihr Nachfolger werden? (z.B. ein Familienmitglied, ein bisheriger Mitarbeiter, ein externer Nachfolger);
  • Was sollte der Plan für eine Nachfolge  umfassen?
  • Wissen Sie, wer Sie beim Verkaufsprozess unterstützen kann? (z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte, Businessbroker usw.)
  • Wissen Sie, welche Dokumente vorbereitet werden müssen? (z.B. ein Memorandum und Präsentation)
  • Wissen sie, wie lange die Nachfolgersuche dauern kann?

Bevor man den Verkaufsvertrag unterzeichnet, muss man nicht nur einen ausführlichen Plan für seinen eigenen Fall erstellen, sondern auch sich mit Kompetenzen eines potenziellen Nachfolgers vertraut machen. Empfehlenswert ist es, einen solchen Nachfolger zu wählen, der über ausreichende Sozialkompetenz verfügt und mit den Mitarbeitern umgehen kann. Eine Führungserfahrung sowie fachliche Qualifikation sind auch wichtig.

Einen richtigen Nachfolger finden. Welche Möglichkeiten gibt es?

Es werden verschiedene Formen der Unternehmensübergabe unterschieden. Immer noch kommen familieninterne Übergaben relativ häufig vor. Allerdings gibt es auch Firmenbesitzer, die keine Möglichkeit haben, ihr Unternehmen  einem Familienmitglied zu übertragen. Diese müssen nach externen Investoren suchen.

Die Industrie- und Handelskammer  (IHK) unterscheidet folgende Formen der Unternehmensübergabe:

  • Family-Buy-Out

Es ist nicht zu leugnen, dass die Unternehmensnahfolgeproblematik in wirklich vielen Fällen den Übergang der Firma auf die nächste Generation  (z.B. Kinder des Firmeninhabers) bedeutet. Die beste Variante der Unternehmensnachfolge innerhalb der Familie ist die Übertragung als vorweggenommene Erbfolge. Diese Option ist nicht nur familien-, sondern auch unternehmensfreundlich, weil alle Probleme noch vor der geplanten Unternehmensnachfolge genau besprochen werden können. Es ist auch möglich, sein Unternehmen gegen Renten, Raten  (Versorgungsleistungen) usw. zu übertragen. Eine andere Möglichkeit stellt der Kauf des Unternehmens dar, wobei sich der Käufer (ein Familienmitglied des Firmenhabers) verpflichtet, die Verbindlichkeiten des Unternehmens zumindest teilweise abzudecken.

  • Management-Buy-Out (MBO)

Diese Variante der Unternehmensnachfolge bedeutet, dass das Unternehmen an einen bisherigen Mitarbeiter  (bzw. bisherige Mitarbeiter) verkauft wird. Die Management-Buy-Out-Nachfolge hat viele Vorteile. Vor allem sind die Verhandlungen einfacher. Wenn das Unternehmen von den bisherigen Führungskräften übernommen wird, kann man voraussetzen, dass seine Selbständigkeit gesichert wird.

  • Management-Buy-In (MBI)

Zurzeit ist MBI eine immer häufigere Unternehmensnachfolgeform. Das Unternehmen wird im Rahmen einer MBI-Transaktion von einem externen Käufer übernommen. Die Transaktion verläuft anhand eines Kaufvertrages, in dem sowohl rechtliche Verhältnisse  als auch steuerliche Erfordernisse des Unternehmens berücksichtigt werden.

  • Owner-Buy-Out

Über diese Form der Unternehmensnachfolge spricht man, wenn es sich um ein Kopplungsgeschäft handelt. Der Firmeninhaber verkauft sein Unternehmen. Zugleich kauft er einen Teil der Gesellschaftsanteile von dem neuen Firmenbesitzer. Das ist damit gleichgesetzt, dass der bisherige Firmenbesitzer ein Minderheitsgesellschafter an dem Unternehmen bleibt.

  • Verkauf an einen Konkurrenten

Diese Form der Unternehmensnachfolge erfreut sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Warum? Für den Käufer bedeutet eine solche Investition, dass er seine Marktstärke effektiv stabilisieren bzw. verbessern kann.

  • Institutional-Buy-Out

Die Institutional-Buy-Out-Nachfolge ist damit gleichgesetzt, dass das Unternehmen von einem Finanzinvestor übernommen wird. Es wäre empfehlenswert, wenn die bisherige Belegschaft des Unternehmens bleiben würde, weil diese die Firma, ihre Stärken und Schwächen, gut kennt.

Unternehmensnachfolge. Professionelle Vermittlung

Viele Firmeninhaber, die einen externen Investor suchen, stellen sich die Frage, ob es besser wäre, die Firma selbst oder mit einem Vermittler zu verkaufen. Es unterliegt keinem Zweifel, dass der Firmeninhaber am besten seine Firma kennt. So sieht die Situation  sicher im Falle von mittelständischen Unternehmen aus, die in der Regel vor Jahren von ihren Inhabern gegründet wurden. Wenn man auf eine professionelle Vermittlung verzichtet, kann man an Provisionen für Businessbroker sparen.

Trotzdem ist es empfehlenswert, einen Profi mit der Suche nach einem Nachfolger zu beauftragen. Warum? Wer auf eine professionelle Hilfe setzt, kann sein Unternehmen weiter betreiben, ohne selbst nach einem Investor zu suchen. Der Vermittler bereitet alle notwendigen Unterlagen vor und kann bei Verhandlungen mit potenziellen Käufern helfen.  Professionelle Businessbroker verfügen in der Regel über eine längere Erfahrung, daher sind sie im Stande, an jedem Verkaufsprozess teilzunehmen.

Eine sinnvolle Lösung kann auch eine professionelle Unternehmensnachfolgebörse darstellen. Es ist kein Zufall, dass sich solche Börsen stetig wachsender Beliebtheit erfreuen. Mit Hilfe einer professionellen Online-Unternehmensnachfolgebörse kann man nicht nur sein Unternehmen zum Verkauf anbieten, sondern auch sich mit professionellen Businessbrokern in Verbindung setzen. Vorteilhaft ist, dass immer mehr Unternehmensnachfolgebörsen ihren Kunden maßgeschneiderte Dienstleistungen anbieten können.

Global Broker - internationale Unternehmensnachfolge

Wenn Sie schon die Nachfolge in Ihrem Unternehmen planen, laden wir Sie herzlich ein, sich mit dem aktuellen Angebot von der international agierenden Unternehmensnachfolgebörse Global Broker vertraut zu machen. GlobalBroker ist eine internationale Internetplattform, die mit dem Gedanken an einfache und schnelle Regelung der Nachfolge in Unternehmen aus verschiedenen Branchen entstand. Das Projekt wird von der Europäischen Union mitfinanziert.

GlobalBroker richtet sein Angebot an Firmeninhaber in vielen Ländern, nicht nur in Europa. Zurzeit ist die Unternehmensbörse in den folgenden Ländern tätig: Polen, Deutschland, Österreich, Schweiz, Portugal, Spanien, Mexiko, Brasilien, Russland, Slowakei, Dänemark, Tschechien und Frankreich.

Warum lohnt es sich, für die Dienstleistungen von GlobalBroker zu entscheiden? Ein wichtiges Argument dafür stellt die Tatsache dar, dass die Plattform ausschließlich von erfahrenen M&A- bzw. Businessbrokern betrieben wird. Die Kunden können immer auf höchstes Serviceniveau zählen.

Auf der Plattform kann man sowohl nationale als auch internationale Verkaufsangebote veröffentlichen. In beiden Fällen kann man sich für eine dreimonatige oder zeitlich unbegrenzte Anzeige entscheiden. Es ist bei uns möglich, per Kreditkarte, Überweisung oder PayPal zu bezahlen. Alle Formalitäten, die mit der Veröffentlichung des Angebot verbunden sind, lassen sich bequem online erledigen.

Nationale Angebote werden auf: de.globalbroker.biz, at.globalbroker.biz, ch.globalbroker.biz angezeigt. Internationale Angebote werden auf allen Global-Broker-Portalen angezeigt. Ein solches Angebot muss entweder auf Deutsch oder auf Englisch verfasst werden.

Die Plattform bietet jedoch nicht nur die Möglichkeit, ein eigenes Angebot auf einem professionellen Webportal zum Thema Unternehmensverkauf zu veröffentlichen. GlobalBroker hat zum Ziel, seinen Auftraggebern möglichst umfassende Dienstleistungen im Bereich Kauf/Verkauf von Unternehmen anzubieten. In Frage kommen auch solche Dienstleistungen wie:

  • komplexe Unternehmensbewertung;
  • Vorbereitung von allen notwendigen Unterlagen (Informationsmemorandum und Präsentationen);
  • Hilfe bei Verhandlungen;
  • weit verstandene rechtliche Unterstützung usw.

Selbstverständlich ist das aktuelle Angebot von der Unternehmensbörse Globalbroker auch an alle gerichtet, die ein schon existierendes Unternehmen kaufen möchten. Jederzeit kann man sein Kaufangebot auf dem Portal veröffentlichen.